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Da unsere Kurzworkshops prinzipiell teilnehmerorientiert (s.u.) gestaltet sind und neben unseren standardisierten Grundinformationen die Themen der Gruppe bearbeitet werden, gibt es die oben angeführten Workshops nicht in Reinform. Die Workshops...
Wie arbeiten wir? Die Workshops mit den Schülern finden in geschlechtshomogenen Gruppen statt. Gruppengröße Um effiziente teilnehmerorientierte Gruppenerfahrungen zu ermöglichen wird ausschließlich mit kleinen Burschengruppen gearbeitet; das heißt: Ein Workshopleiter für je maximal acht Burschen. Teilnehmerorientiert Die Arbeit mit den männlichen Kindern und Jugendlichen ist grundsätzlich teilnehmer-orientiert gestaltet; das heißt: Die aktuellen Themen der Gruppe und der einzelnen Gruppenmitglieder stehen, neben zentralen von den Mitarbeitern der Männerberatung zu vermittelnden Inhalten, im Mittelpunkt und werden vorrangig bearbeitet. Vertraulich Um ein konstruktives Arbeiten mit den Jungen gewährleisten zu können ist es unerlässlich den vertraulichen Umgang mit persönlichen Inhalten und Themen zu garantieren. Dadurch werden ohne ausdrücklichen Auftrag von den Schülern keine Informationen über Inhalte der Gruppenarbeiten weitergegeben. Ausgenommen Selbst- und/oder Fremdgefährdung. Methodik Informationsweitergabe, Gesprächsrunden, Rollenspiele, kreative Übungen, etc. Chancen und Grenzen Mit der Durchführung der Burschenworkshops werden (oftmals) einzigartige Erfahrungsräume geschaffen (geschlechtshomogene Gruppe mit genderkompetentem männlichen erwachsenen Leiter), in denen herkömmliche männliche Rollenbilder und Verhaltensmuster thematisiert werden und neben der Vermittlung von relevanten Inhalten auch neue Formen der gegenseitigen Bezugnahme erprobt werden. Der eingeschränkte Umfang der Kurzworkshops kann allerdings keine Verhaltensänderungen bewirken und ebenso keine Reduktion von möglichen Gewaltproblemen im Umfeld der Jungen garantieren. LehrerInnenfortbildungen können allerdings als Ausgangspunkt für eine vertiefende Beschäftigung des Kollegiums z.B. mit dem Thema Gewalt in der Schule stehen. Weiters können in Einzelfällen durch unseren persönlichen Zugang, neben der auf Grund unserer Erfahrungen feststellbaren durchwegs positiven Rezeption der gemachten Erfahrungen seitens der Burschen, auch unerwünschte "störende Verhaltensweisen" deutlicher hervortreten. Die Möglichkeit zur Rücksprache mit den Workshopleitern kann hierbei unterstützen. Welchen Rahmen brauchen wir? Klassenraum: Ein Raum pro Gruppe; optimal "Bewegungsraum" Plakatbögen oder Flipchart-Papier Plakatschreiber Kosten auf Anfrage (je nach Subventionslage) Unsere KooperationspartnerInnen Die Workshops finden meistens in Kooperation mit anderen Einrichtungen des Steirischen Fachstellennetzwerks für Jugendarbeit statt, im Besonderen mit der Mädchenberatungsstelle Mafalda und dem Frauengesundheitszentrum. Ansprechpersonen Mag. (FH) Michael
Kurzmann für Workshops an Schulen Mag. Gerhard Pölzler
für Gewaltprävention und Workshops an ausserschulischen Institutionen
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