Sie sind hier: Startseite | Gewaltarbeit, Forensik & Rückfallsprävention | Networking NETWORKING IM BEREICH DER ARBEIT MIT MÄNNLICHEN JUGENDLICHEN UND MÄNNERN, DIE KÖRPERLICHE UND/ODER SEXUALISIERTE GEWALT AUSÜBEN BZW. AUSGEÜBT HABEN Seit nunmehr fast zwölf Jahren arbeitet die Männerberatung Graz mit männlichen Jugendlichen und Männern, die körperliche und/oder sexualisierte Gewalt ausüben bzw. ausgeübt haben. In diesen Jahren hat sich die vernetzte soziotherapeutische Arbeit mit diesem Klientel zu einem integralen Bestandteil des Angebotes der Männerberatung Graz im Bereich der Rückfallsprävention in der Täterarbeit entwickelt. Vernetzung zwischen Organisationen und Institutionen in diesem Arbeitsbereich wird als "state of the art" angesehen und als rückfallverhindernder Faktor betrachtet. Besonders im Bereich der Arbeit mit sekundär (extrinsisch) motivierten Personen ist koordiniertes und vernetztes Vorgehen unabdingbar für gelingende Interventionen. Erfahrungen von Fachkräften in verschiedenen Organisationen zufolge gab und gibt es
aber erhebliche Defizite im Bereich der Vernetzung in diesen Arbeitsfeldern. In der
täglichen Arbeit sind die handelnden Personen immer wieder mit Fragen und Problemen
beschäftigt, die durch gezielte Vernetzung einzelner Organisationen oder Behörden
beantwortet und gelöst werden könnten. Eine interinstitutionelle Vernetzung, die sich
spezifisch mit Aspekten der Arbeit mit Personen, die sekundär motiviert sind,
beschäftigte und möglichst viele beteiligte Institutionen und Einrichtungen in der
Steiermark mit einbezog, gab es aber nicht. Aus diesen Erfahrungen heraus leitete die
Organisation Männerberatung Graz einen Ansatz für die Netzwerkarbeit ab, der die
existierenden Schwierigkeiten einbezog und geeignet erschien, unter den regionalen
Rahmenbedingungen einen Beitrag zur Optimierung der Rückfallsprävention zu leisten. Das
entsprechende Projekt ("Thematisches Networking") wurde im Jahr 2001 gestartet
und wird weitergeführt. Berichte und Projekte Evaluationsbericht Thematisches Networking (PDF-Datei) Prevention of intimate partner violence - a public health approach
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